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Infrastruktur

Zugang zum Internet heißt Zugang zu Wissen. Oft ist dieser Zugang für ländliche Regionen Oberfrankens extrem beschränkt. Dies führt zu Abwanderung der Betriebe in Städte und Metrolpolregionen und bedeutet eine Ausgrenzung derjenigen die nicht an den neuen kulturellen Möglichkeiten teilnehmen können. Es wird oft gesagt dass der Ausbau des Breitbandzuganges gefördert wird doch wenig geschieht, dabei ist abzusehen dass die Kommunikation mehr und mehr ins Internet abwandern und die benötigte Bandbreite immer größer wird.

Oft werden Infrastrukturmonopole wie Wasserversorgung durch Kommunen privatisiert. Eine Privatisierung ergibt aber nur Sinn wenn ein Unternehmen durch Konkurrenz dazu aufgefordert wird wirtschaftlich zu handeln. Da aber in diesem Bereichen keine Konkurrenz vorhanden ist ensteht eine Missiwrtschaft.

Obwohl fast jede Behörde, jedes Unternehmen und die meisten Privathaushalte über einen Zugang zum Internet verfügen, ist die Nutzung des Internets außerhalb der Privatwohnung oder des Arbeitsplatzes bisher kaum möglich. Hierfür ist entweder eine relativ teure Verbindung über das Mobilfunknetz notwendig oder es muss auf einzelne Insellösungen mittels WLAN (Funknetzwerke) zurückgegriffen werden. Diese sind aber getrennt von einander durch verschiedene Mechanismen zugänglich. Einige gehören zu Hochschulen andere zu Cafes. Ein sogenanntes Bürgernetz könnte hier aushelfen.

Wir fordern deshalb:

  • Das verbleiben von Infrastrukturmonopolen in der Hand der Kommunen
  • Den Ausbau des DSL-Netzes vor allem in ländlichen Regionen Oberfrankens
  • Die Förderung von Bürgernetzen(“Freifunk”) die unabhängiges WLAN in Städten bereit stellen.